Wer bin ich?

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    richard schley tarot wahrsagenMein Name ist Richard Schley und ich wurde 1960 geboren, genauer gesagt am 7. Oktober. Bereits als Kind bemerkte ich eine Fähigkeit, die ich zunächst nur zur Kenntnis nahm, ohne mich groß darüber aufzuregen oder mir etwas darauf einzubilden. Wenn ich in einem ganz bestimmten fast abwesenden Zustand war, z.B. auf langen ermüdenden Autofahrten am Wochenende, sah ich in meinem Kopf Sätze geschrieben. Wie eine Art Laufband.  Kurze Zeit später sprachen meine Eltern genau diese Sätze aus. Keine große Sache. Wie gesagt nahm ich das recht gelassen hin.

    Als ich Mitte zwanzig war und mich schon intensiv mit dem chinesischen " I Ging " Orakel beschäftigt hatte und auch mit dem Tarot , das ich durch die Rosenkreuzer kennenlernte, hatte ich eine Phase, wo mir meine intuitiven Fähigkeiten ein wenig zu Kopf stiegen und ich mir etwas auf sie einbildete. Ich machte mir einen Spaß, Menschen damit zu verblüffen, fand das ganze Theater aber schnell lächerlich und irgendwie unwürdig. 

    Besonders nachdem ich mich viel mit dem Buddhismus beschäftigt hatte, nahmen Bescheidenheit und Demut merklich zu und dieser Trend hält immer noch an.


    Reisejahre

    richard schley tarot beratungIch beobachtete des öfteren eine Frau in der Innenstadt, die öffentlich Tarot legte. Das war in den 1980ern. Ich glaube sie hieß Sabine. Sie war sehr leidenschaftlich, sehr fröhlich und auch sehr laut. Aber vor allem war sie unheimlich gut in dem, was sie tat. Sie legte die Tarotkarten für jedermann und nahm 5 Mark. Ihre ausladende Fröhlichkeit und ihr lautes Lachen verstummten augenblicklich, sobald sie anfing, die Karten zu legen. Dann war sie auf einmal wie verwandelt, sehr gesammelt und ernsthaft und widmete sich ganz der Tarot Legung. Ich habe mir natürlich auch einmal die Karten von ihr legen lassen und war besonders von ihrer Feinfühligkeit und ihrer Herzlichkeit begeistert. Denn sobald die Legung vorbei war, setzte sie wieder ihr strahlendes Lachen auf und verabschiedete einen fröhlich mit den besten Wünschen.

    Die Bücher von Richard Bach waren mir auf Reisen immer eine Inspiration...

    strassen tarotDas wollte ich auch einmal machen! Einfach durch die Lande streifen und in den Straßen Tarot legen. Tja und so kam es dann auch. Ich reiste 3 Jahre lang kreuz und quer durch Europa und legte allen möglichen Menschen die Tarotkarten. Das war zwischen 1995 und 1998. Ich legte Tarot in Deutschland, in der Schweiz und in England. Frankreich versuchte ich auch kurz aber meine Französischkenntnisse reichten einfach nicht aus für eine umfassende Beratung. Wo meine Sprachkenntnisse nicht ausreichten spielte ich Didgeridoo.

    Nach ungefähr 1500 Tarot Legungen beendete ich diesen Zyklus und widmete mich anderen Tätigkeiten (Webdesign, Fotografie). Ich legte auch einige Zeit die Tarotkarten am Telefon aber das war für die Anrufer doch recht kostspielig und ich fühlte mich fast immer zeitlich unter Druck gesetzt. Es ist einerseits schön, sich mit jemandem zu unterhalten und die Stimme zu hören. Naja, vielleicht fällt mir ja noch eine Möglichkeit ein, das angenehmer zu gestalten.

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    Dankbar

    Nicht nur, dass ich gelernt hatte, dass alle Menschen, egal mit welcher Bildung oder aus welcher sozialen Schicht in emotionalen Fragen recht ähnlich reagieren. Wer verliebt oder enttäuscht ist spürt die innere Erregtheit, egal ob er reich, arm, schlau oder einfältig ist. Ich hatte wirklich Anfragen von Menschen aus allen sozialen Schichten und Berufen. Vom Sträfling über die Hausfrau zum Manager oder Politiker gab es keine Ausnahme. Und ich bin äußerst dankbar für das Vertrauen, das mir immer wieder entgegen gebracht wurde.  Ich habe in dieser Zeit sehr viel über andere, über mich selbst und über das Mensch-sein gelernt. Es war auch für mich heilsam.

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